Hat Ihr Pferd schon "Huf-Grip" den
ultimativen Winterbeschlag
Der sachgerechte Hufbeschlag für den Winter
Textquelle: Bernhard Mayr, D-82269 Geltendorf/Kaltenberg
http://www.hufkurs.de
Der Winter stellt immer wieder Probleme für die Trittsicherheit des Pferdes dar.
Zum einen macht der Schnee Probleme durch seine unangenehme Eigenschaft
des „Einballens“ und „Aufstollens“ zwischen den Hufeisenschenkeln an
den beschlagenen Hufen.
Zum anderen verdeckt der Schnee die wahren Bodenverhältnisse und die
eventuell darunter liegenden Eisplatten von Pfützen oder festgefahrenem
Schnee.
Eine weitere Gefahrenquelle für dir Trittsicherheit des Pferdes im
Gelände ist das oberflächliche Antauen des gefrorenen Bodens bei
starkem Temperaturanstieg insbesondere in der Übergangszeit zum
Frühling.
Bevor Sie jedoch an einen „Winterbeschlag“ denken, sollten Sie kläre,
ob Sie mit Ihrem Pferd bei Schnee überhaupt ausreiten wollen, Ihr Pferd
nur in der Reithalle reiten bzw. trainieren oder ihm regen Koppelgang
gewähren und nur gelegentlich ausreiten. In diesem Fall können Sie
möglicherwiese auf einen Hufbeschlag während der Wintermonate (ca. 1 –
2 Beschlagperioden) verzichten, wenn wenn es die Hufqualität Ihres
Pferdes zulässt und dem keine Erkrankungen bzw. Schäden an den Hufen
und Gliedmaßen, die einen orthopädischen Beschlag nötig machen,
entgegenstehen.
Bei gelegentlichen Ausritten mit dem „Barhuf-Pferd“ sollten Sie jedoch
sehr vorsichtig reiten, da die Hufe auf Eisplatten und festgefahrenem
Schnee nicht einsinken können, und dadurch keine Rutschhemmung der Hufe
durch die natürliche Profilierung der Hufunteseite zustande kommt.
Auch bei gefrorenem aber oberflächlich angetautem Boden ist größte
Vorsicht geboten, da Bodenschicht zwischen Huf und hartgefrorenem
Untergrund wie Schmierseife wirkt und so dem Pferd einen sicheren Tritt
ohne ausreichenden Gleitschutz unmöglich macht.
Die Anforderung an einen sachgerechten Winterbeschlag beim Reitpferd
ist also in erster Linie die Herstellung einer möglichst hohen
Trittsicherheit auf o. g. Bodenverhältnissen, um Stürze mit schweren
Verletzungen und möglichen lebensgefährlichen Folgen für Roß und Reiter
zu vermeiden.
So sollte es nicht sein…
Foto: © 11/2005 Sperling
Die gefürchteten Einballungen und das Aufstollen von Schnee zwischen
den Hufeisenschenkeln, was ein sicheres Laufen des Pferdes unmöglich
macht, kann nur durch HUF-GRIP®-Spezialeinlagen wirkungsvoll und
zuverlässig verhindert werden. Andere angebotene Hufeinlagen und
Hufpolster haben sich als nicht zuverlässig erwiesen.
Lösung: "Huf-Grip" vorne
Foto: © 11/2005 Sperling
Die Wirkung dieser patentierten HUF-GRIP®-Einlagen beruht darauf, dass
ein Gummischlauch, der dem inneren Rand des Hufeisens an der Hufsohle
folgt, beim auffußen auf Schnee zusammengedrückt wird und beim Abheben
des Hufes vom Boden durch die Eigenspannung des Gummis den eingeballten
Schnee selbsttätig herausdrückt.
Mit der am Gummischlauch integrierten Lasche werden die HUF-GRIP®
einfach zwischen Huf und Hufeisen beim beschlagen mit aufgenagelt.
Wenn die Lasche an den Schenkelenden der Hufeisen zusätzlich
festgenietet wird, kann ein Satz HUF-GRIP® sogar über zwei
Beschlagperioden, also den ganzen Winter, verwendet werden. Dies spart
Geld, ohne dass dabei die Trittsicherheit des Pferdes bei Schnee
eingeschränkt wird.
Steiniger und hartgefrorener, scholliger Boden ohne Schneeauflage kann
die HUF-GRIP® allerdings während einer Beschlagperiode zersören.
Um die Trittsicherheit des Pferdes auch bei (durch Schnee verdeckt)
ungewissen Bodenverhältnissen und oberflächlich angefrorenem Boden zu
gewährleisten, müssen an den Schenkeln der Hufeisen unbedingt
Hartmetallstollen angebracht werden.
Hartmetallstife alleine reichen nicht aus, da diese nur auf Eisplatten
und anderen harten und ebenen Flächen wie Asphalt und Beton
ausreichenden Gleitschutz bieten.
Schraubstollen sind gegenüber Steck- oder Aufschweißstollen zu
bevorzugen und sollen nach dem Ausreiten ausgeschraubt werden, um im
Stall eine Verletzungsgefahr des Pferdes und Hufstellungsveränderungen
auf hartem Stallboden zu verhindern.
Außerdem ist es Vorteilhaft. Diese Hufeisen nahe der Stollenlöchern mit
Hartmetallstiften zu versehen, um dem Pferd auch bei ausgeschraubten
Stollen ausreichende Trittsicherheit auf Beton- bzw. Asphaltböden im
Reitstall zu geben.
Zehen-Griffe bzw. Hartmetallstifte im Zehenbereich des Hufeisens, sowie
Hufnägel mit Hartmetallstift im Nagelkopf (Eisnägel) sind bei
Reitpferden meist auch im Winter nicht nötig.
Der Beschlag von Fahrpferden bzw. Arbeitspferden hingegen wird ohnehin,
bedingt durch die Nutzungsart, meist das ganze Jahr über mit
Hartmetall-Stollen und Hartmetall-Griffen (im Zehenbereich)
ausgestattet, so dass dieser, was den Gleitschutz betrifft, auch für
die Wintermonate ohne Einschränkung geeignet ist.
Hartmetallstifte als Gleitschutz sind auch beim Fahrpferd im Winter nur
bedingt geeignet, z. B. auf Asphaltstraßen ohne Schneeauflage.
Für den Einsatz im Gelände und auf frisch verschneiten Straßen und
Wegen sind auch bei Fahrpferden HUF-GRIP®-Einlagen zur Vermeidung von
Schneeaufstollungen unter den Hufen nötig.
Bernhard Mayr
staatlich geprüfter
Hufbeschlagschmied
HUF-GRIP® ist ein eingetragenes Warenzeichen der Fa. CATTANEO ST. MORITZ |